Seit 2022 arbeitet Cenco als Teil des akademischen Konsortiums mit Climate Analytics an der Analyse und Modellierung physischer Klimarisiken für internationale Finanzinstitutionen. Die Tätigkeit konzentriert sich auf die quantitative Abschätzung von physischen Risiken unter den NGFS-Szenarien sowie auf die Weiterentwicklung des Climate Impact Explorer (CIE) — einem offenen Web-Tool zur Visualisierung und Vergleichbarkeit physischer Klimawirkungen und Szenarien.
Zu den Kernleistungen von Cenco zählen:
Methodische Entwicklung und Validierung von physischen Risikoindikatoren auf Basis der NGFS-Szenarien.
Einbettung von Impact-Daten in den Climate Impact Explorer und Erweiterung seiner Nutzbarkeit für Zentralbanken, Regulatoren und den Privatsektor.
Projektarbeit und Knowledge-Transfer mit Zentralbanken, Aufsichtsbehörden und multilateralen Institutionen (u. a. EZB, IMF, Weltbank) zur Operationalisierung der Ergebnisse in Aufsicht, Stress-Tests und strategischen Entscheidungen.
Cenco präsentiert regelmäßig Ergebnisse und Methodik in fachlichen und regulatorischen Foren — beispielhaft bei UNEP-FI, EIOPA, der Banque de France und im jährlichen NGFS-Update. Diese Veranstaltungen dienen dazu, Modellannahmen, Unsicherheiten und Anwendungsfälle mit Aufsehern und Finanzakteuren abzustimmen und die Praxisrelevanz der Tools zu erhöhen.